Janusz Korczaks Schule des Lebens und ihre Bedeutung für die heutige Erziehungspraxis

216 Seiten   Broschiert   Fadenheftung  
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-903893-30-6

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Janusz Korczak Symposium Wien

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Artikelnummer: 978-3-903893-30-6 Kategorie:

Janusz Korczak Symposium Wien

Janusz Korczak (1878/1879–1942) war ein jüdisch-polnischer Kinder­­arzt, Schriftsteller und Erzieher mit weitsichtigen reform­päda­gogischen Ideen, die er in seinem 1912 eröffneten Waisen­haus für jüdische Kinder in Warschau erprobte und weiter­entwickelte. Unter dem Leitspruch «Kinder werden nicht erst Menschen, sie sind es bereits» formulierte er grundlegende Prinzipien, wie Kinder zu erziehen seien: indem man ihnen mit Achtung begegnet, sie an Entscheidungen und Abläufen teilhaben lässt und ihre Rechte konstitutionell absichert, um sie vor der Willkür der Erwachsenen zu schützen.
Radikal stellte er das Kindeswohl in den Mittelpunkt und revolutionierte damit die Erziehungswissenschaft. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen heutige Erzieherinnen und Erzieher stehen, sind seine Denk­anstöße immer noch hochaktuell.
Die in diesem Band vereinigten Tagungsbeiträge zu einem Janusz-Korczak-Symposion an der Pädagogischen Hochschule in Wien beleuchten unterschiedliche Aspekte von Korczaks Wirken: Ausgehend von einer umfassenden werk­biographischen Betrachtung werden Korczaks Sorge um Gerechtigkeit, seine Haltung des «Nicht-Wissens» sowie seine Konzepte für eine «Schule des Lebens» und deren praktische Relevanz in der aktuellen Kindheitsforschung und Bildungslandschaft thematisiert.

Mitwirkende

Korczak, Janusz

Garnitschnig, Karl (Hrsg.)